1117 Stiftungsurkunde für das Kloster Dünnwald und der heutigen Kirche St. Nikolaus

1122 Der Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenberg (nicht verwandt) verlieh der Gemeinde die Pfarrrechte

1143 Gründung des Prämonstratenserinnenklosters im Klosterhof

1263 Willem Rumanz von Schwartzenberg  verstorben: 1301

1297 Thielemann von Schwartzenberg        verstorben 1343

1314 Willem von Schwartzenberg               verstorben: 1346

1339 Johan von Schwartzenberg                verstorben: 1384

1371 Johan von Schwartzenberg                verstorben: 1410

1404 Reynaart von Schwartzenberg           verstorben: 1432
 
1430 Karsilius von Schwartzenberg            verstorben: 1460

1472 Der Ausschank von Wein und Bier, zu dem nur das Kloster berechtigt ist, ist nun auch von außen zugänglich im
"Back- und Brauhaus" später auch "Förstgen" oder "Förstchen" genannt

1474 Heynric Schwarzenbroich                   verstorben: 1516

1516 Willem Schwarzenbroich                    verstorben: 1553

1525 Herzog Wilhelm erläßt ein "Edictum" für das Herzogtum Berg, also auch für "Dünnwald" zur eingeschränkten
Erwerbsmöglichkeit für die Kirchen, Einschränkung der kirchlichen Vermögensverhältnisse

1540 Willem von Schwartzenberg                verstorben: 1612

1595 Johan Henric von Schwartzenberg       verstorben: 26. August 1666

1620 Der legendenumwobene Heinrich Johann Graf von Dünnwald und kaiserliche Feldmarshall wird geboren

1635 Plünderung des Klosterhofs durch schwedische Truppen

1643 Anna Maria von Lülsdorf, die letzte Meisterin des Klosters stirbt. Es verbleiben nur noch 3 Chorschwestern,
darum Umwandlung von einem Prämonstratenserinnenkloster in einen Prämonstratenser-Chorherren-Stift durch den
Steinfelder Abt Norbert Horrichem, es entsteht ein "männlicher Convent"

1644 Nach der Umwandlung von einem Prämonstratenserinnenstift in einen männlichen Konvent entsteht die
Verbindung mit dem Norbertinum (Ordensschule) in Köln

1653 Gewaltsame Übernahme des Stifts durch den Freiherren Eremünd von Schinkeren und Einsetzung der letzten
noch lebenden Chorfrau Margareta von Virmundt als Vorsteherin, mit dem Titel Äbtissin. Flucht der Äbtissin nach Opladen

1656 Johann Heinrich von Schwartzenberg    verstorben: 6. August 1734

1659 Einzug der ersten Novizen in den Klosterhof

1660 Protest derer von Haus Haan zur Einforderung von eigenen Sitzplätzen in der Kirche

1665/1666 Die Pest wütet in Köln. Der Kölner Studienbetrieb wird ins Kloster verlegt, ca. 40.000 Pestopfer allein in Köln

1681 Durch den Eigentümer Johan Wilhelm (Jan Wellem) weitere Einschränkung der kirchlichen
Vermögensverhältnisse. Einführung der Weinsteuer für die aus den klostereigenen Weinbergen eingeführten Weine von Ahr und Mosel

1684/1685 Das Kloster wird zur "Universitätsstadt", weil in Köln wegen der Pestseuche kein Unterricht möglich ist.

1700 Jan Willem (Wilhelm) Schwarzenberg   verstorben: 19. August 1782

1702 Spanischer Erbfolgekrieg, die Truppen des französischen Marshalls Tallard zerstören Teile des Klosters

1732 Der Kölner Weihbischof von Francken-Siersdorff zieht mit den Äbten von Sayn und Knechtsteden feierlich in den
Klosterhofein, um den bisherigen Prior von Dünnwald Christian Steinheuer die Abtsweihe zu erteilen. Der
Klosterpförtner Heinrich hat alle Hände voll zu tun, die zahlreichen Neugierigen aus Dünnwald zurückzuhalten.

1735 Jan Nicolaas Schwarzenberg                verstorben: 29. Oktober 1805

1778 Leonard Schwarzenberg                       verstorben: 11. januar 1837

1790 Stanislaus Finkenberg wird letzter Prior auf dem Klosterhof

1801 Frieden von Luneville. Das ganze linke Rheinufer gehörte nun zu Frankreich.

1803 Säkularisation/Aufhebung des Klosters. Versteigerung und Verkauf des Klosterinventars
Verpachtung eines Teil des Gebäudes und den größten Teil der Landwirtschaft an den Mülheimer Hofrat Jakob Joeste

1804 Nicolas Schwarzenberg   verstorben: 23. Mai 1841 (Ur-Ur-Ur-Großvater)

1806 Großherzog Joachim Murat, Napoleons Schwager, wird neuer Herrscher über das Herzogtum Berg

1807 Graf Agar, Finanzminister von Joachim Murat, dieser Schwager von Napoleon Bonaparte, wird Eigentümer der
Grafschaft Morsbroich, damit auch von Dünnwald, Dorf und Klosterbesitzungen (Hof Kurtekothen, Hof Scheuerhof,
Klosterhof, Hof Förstgen),

1809 Louis Napoleon, Neffe von Bonaparte wird neuer Großherzog von Berg

1810-1813 Josef Tinner als Pächter des Klosterhofs

1813-1825 Branntweinfabrikant Godfried Woellner aus Gummersbach als Pächter

1815 Auf dem Wiener Kongress wird das gesamte Rheinland Preußen zugesprochen, der Staat wird "protestantisch"

1816 Mit Pfarrer Jakob Kayser stirbt der letzte Pfarrer aus dem Prämonstratenserorden

1831 Leonhard Hubert Schwarzenberg          verstorben 4. Januar 1911 (Ur-Ur-Großvater)

1856 Der Viersener Textilfabrikant Freiherr Friedrich von Diergardt wird neuer Eigentümer

1865 Nikolaus Hubert Schwarzenberg           verstorben: 10. Juni 1907 (Ur-Großvater)

1901 Hubert Maria Schwarzenberg               verstorben: 2. Januar 1967 (Großvater)

1933 Wilhelm Schwarzenberg                      verstorben: 6. Februar 2010 (Vater)

1996 Umbau des bis dahin rein landwirtschaftlich genutzten Klosterhofs zum Gewerbehof; im Oktober 1996 erfolgt
der Einzug der  Firmen "Dipl.-Kfm. W. Schwarzenberg Immobilien" und der Architekten "Scherer & Maier"

2004 Umfirmierung in Klosterhof Immobilien & Wertanlagen eK

2011 Von den Klostergebäuden steht heute noch der Ostflügel als Wohnhaus für die jetzigen Eigentümer, Familie Heusgen